KfW-Förderung 2020: Über eine halbe Milliarde Euro für die Region

Quelle: Privat

02. Februar 2021

SPD-Bundestagsabgeordneter Karl-Heinz Brunner dankt für die Hilfen durch die KfW, die im vergangenen Jahr in seinem Wahlkreis insgesamt 528,8 Mio. Euro betrugen.

Zahlreiche Privatpersonen, mittelständische Unternehmen sowie Kommunen erhielten im Jahr 2020 in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg und Unterallgäu Fördermittel von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Detaillierte Zahlen gibt nun der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner bekannt.

Nach Angaben der KfW wurden in der Region insgesamt 528,8 Mio. Euro an Fördermitteln zugesagt, davon 153,4 Mio. Euro im Landkreis Günzburg, 202,5 Mio. Euro im Landkreis Neu-Ulm und 172,9 Mio. Euro im Landkreis Unterallgäu. „Damit werden unzählige sinnvolle Vorhaben unterstützt oder überhaupt ermöglicht. Neben Corona-Hilfen umfassen die Förderleistungen verschiedene Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie altersgerechte Umbauten, Studienkredite, Förderung öffentlicher Infrastruktur und Gründerkredite“, so Brunner.

Corona-Unternehmerkredite wurden 473 Mal gewährt, davon 160 im Landkreis Günzburg, 189 im Landkreis Neu-Ulm und 124 im Unterallgäu. Brunner betonte: "Damit haben sie wesentlichen Anteil am wirtschaftlichen Überleben vieler Unternehmen in unserer Region während der Pandemie.“ Auch hätten zahlreiche Privatpersonen von Förderungen profitiert. Laut KfW wurden insgesamt 7128 Einzelfälle gefördert, davon 1.843 im Landkreis Günzburg, 2.988 im Landkreis Neu-Ulm und 2.297 im Unterallgäu. Das Fördervolumen im Privatbereich umfasste damit 322,2 Mio. Euro, wovon 90,5 Mio. Euro auf den Landkreis Günzburg, 129,6 Mio. Euro auf den Landkreis Neu-Ulm und 102,1 Mio. Euro auf das Unterallgäu entfielen. „Damit konnten Familien beim Bau unterstützt, Gebäude energieeffizient saniert, Ausbildungen ermöglicht und Senioren beim Wohnen daheim unterstützt werden“, wie der Abgeordnete darlegte.

Insgesamt belief sich das Fördervolumen der KfW 2020 auf 135,3 Mrd. Euro, was aufgrund der Corona-Sondermaßnahmen in Gesamthöhe von 50,9 Mrd. Euro eine Steigerung von 75 % im Vergleich zu 2019 und einen historischen Höchstwert darstellt.

Davon entfielen 33 % auf Klima- und Umweltschutzförderung sowie 48 % auf die Mittelstandsförderung. „Dieser Fokus kommt der mittelständisch geprägten Donau-Iller-Region und dem Allgäu besonders zugute“, wie Brunner abschließend betonte.

PM Brunner - KfW-Förderung 2020: Über eine halbe Milliarde Euro für die Region (PDF, 69 kB)