Fast 150 Millionen Euro KfW-Corona-Hilfen für die Region

Quelle: privat

06. November 2020

SPD-Bundestagsabgeordneter Karl-Heinz Brunner dankt für die Hilfen durch die KfW, die über 470 Unternehmen in der Region mit Krediten in der Corona-Krise unterstützen

Zahlreiche Unternehmen in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg und Unterallgäu haben Corona-Hilfen der KfW erhalten, welche der Bundestag bereits im März auf den Weg gebracht hatte. Aktuelle Zahlen vom Ende des dritten Quartals gibt nun der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner bekannt. Nach Auskunft der KfW wurden in der Region über 470 Unternehmen insgesamt 148.867.275 Euro in Form von Krediten gewährt. Das Kreditvolumen beläuft sich im Landkreis Günzburg auf 55.192.300 Euro, im Landkreis Neu-Ulm auf 51.828.295 Euro und im Landkreis Unterallgäu auf 41.846.680 Euro. Den größten Anteil machen im gesamten Wahlkreis die KfW-Unternehmerkredite für Kleine und Mittlere Unternehmen aus: an 394 Unternehmen wurden Kredite in Höhe von 127.110.800 Euro ausgeschüttet.

„Die KfW-Kredite sichern viele Unternehmen hier in der Region ab und ermöglichen ihnen das wirtschaftliche Überleben während der Pandemie“, so Brunner. Laut KfW sind seit dem Beginn der KfW-Corona-Hilfe am 23. März 2020 bundesweit ca. 90.000 Kreditanträge eingegangen. Insgesamt wurden bereits über 45 Mrd. Euro Zusagen gemacht, wobei 97 % der Anträge von kleinen und mittleren Unternehmen kamen. Damit profitiert vor allem der deutsche Mittelstand von den Hilfsleistungen. Die KfW-Corona-Hilfen können über örtliche Banken und Sparkassen gestellt werden, die den Antrag an die KfW-Förderbank weiterleiten. Die Kredite sind mit 80 bis 100 Prozent durch eine Garantie des Bundes abgesichert. Ein niedriger Zinssatz wird ebenfalls durch den Bund garantiert, um die Unternehmen nicht zusätzlich zu belasten.

„Zusammen mit der deutlichen Verlängerung des Kurzarbeitergelds bis Ende 2021, dem Programm "Neustart Kultur“, der Novemberhilfe für die vom jetzigen Lockdown Betroffenen sowie weiteren Unterstützungsleistungen helfen wir sowohl den Unternehmen als auch den Arbeitnehmer*innen in dieser schwierigen Zeit. Die Zahlen zeigen, dass die Hilfe des Bundes ankommt, aber sie zeigen auch, dass die Hilfen gebraucht werden. Ich appelliere an die gesamte Bevölkerung, das Virus und die leider nötigen Einschränkungen ernst zu nehmen, damit wir dieses Modus baldmöglichst wieder verlassen können. Gemeinsam werden wir diese Krise meistern“, so Brunner abschließend.

PM Brunner - Fast 150 Millionen Euro KfW-Corona-Hilfen für die Region (PDF, 68 kB)

Weiterführende Informationen