Rund 76,5 Millionen Euro KfW-Corona-Hilfen für Unternehmen in den Landkreisen Neu-Ulm und Günzburg

Karl-Heinz Brunner
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06. August 2020

Zahlreiche Unternehmen in den Landkreisen Neu-Ulm und Günzburg haben Corona-Hilfen der KfW erhalten, die der Bundestag im ersten Hilfspaket bereits im März auf den Weg gebracht hatte. Aktuelle Zahlen gibt nun der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner bekannt. Nach Auskunft der KfW wurden in der Region über 270 Unternehmen insgesamt 76.456.795 Euro in Form von Krediten gewährt. Den größten Anteil machen die KfW-Unternehmerkredite für Kleine und Mittlere Unternehmen aus: an 217 Unternehmen wurden Kredite in Höhe von 51.387.320 Euro ausgeschüttet. „Ich bin froh, dass durch die KfW-Kredite vielen Unternehmen hier in der Region schnell und unkompliziert eine erste Hilfe zur Bewältigung der Corona-Auswirkungen gewährt wurde“, so Brunner.

Laut KfW wurden bundesweit rund 70.000 Kreditanträge gestellt, die zu 99% bereits entschieden sind. Gut 96 Prozent der Antragerstellenden erhielten bundesweit eine Kreditzusage. Die KfW-Corona-Hilfen konnten und können über örtliche Banken und Sparkassen gestellt werden, die den Antrag an die KfW-Förderbank weiterleiten. Die Kredite sind mit 80 bis 100 Prozent durch eine Garantie des Bundes abgesichert. Ein niedriger Zinssatz wird ebenfalls durch den Bund garantiert, um die Unternehmen nicht zusätzlich zu belasten.

„Die Hilfen des Bundes kommen auch hier in der Region schnell an. Zusammen mit unseren Regelungen zum Kurzarbeitergeld und weiteren Soforthilfen versuchen wir, sowohl den Unternehmen als auch den Arbeitnehmer*innen in dieser schwierigen Zeit zu helfen. Ich bin beeindruckt, mit welcher Energie und Kreativität die Betriebe und die Bevölkerung allgemein mit der Situation umgehen.“

Eine Unterstützung der Politik werde weiter nötig sein, denn die Pandemie dauere an, wie Brunner abschließend betonte.

PM Brunner KfW Fördermittel für die Region (PDF)