Bundesumweltministerium fördert Bodenseeradweg in Lindau mit 3,2 Millionen Euro

30. April 2021

Der Allgäuer SPD-Betreuungsabgeordnete Karl-Heinz Brunner freut sich über eine Förderung des Projekts „Bodensee-Fahrradstraße“ in Höhe von 3,1 Millionen Euro. Heute wurde der Förderscheck durch Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium an die Lindauer Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons übergeben.

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative wird der Bodenseeradweg noch fahrradfreundlicher gestaltet. In Lindau sind eine durchgängige Fahrradstraße mit Vorrang für Radler*innen, zwei „Bikehubs“ (bewegliche Fahrradabstellanlagen in modularem Seecontainer), zwei mobile Ladestationen mit Photovoltaik für E-Bikes und 268 mobile Fahrradständer geplant.

Bei der Scheckübergabe erklärte Florian Pronold: „Für erfolgreichen Klimaschutz brauchen wir eine nachhaltige Mobilitätswende. Die Stadt Lindau zeigt mit der Errichtung einer durchgängigen Fahrradstraße auf der Ost-West-Route des beliebtesten Radweges Deutschlands wie das gelingen kann. Ich freue mich, dass wir den Radweg mit unserer Förderung unterstützen können, und bin überzeugt, dass dieses Projekt eine bundesweite Ausstrahlung entfaltet und für touristisch genutzte Regionen zum Vorbild für klimafreundliche Mobilität werden kann.“

Brunner freut sich über den weiteren Ausbau des Bodenseeradwegs: „Lindau und der Bodensee sind beliebte Ziele von Fahrradtourist*innen. Im Sinne des klima- und umweltfreundlichen Tourismus ist der weitere Ausbau des Bodenseeradwegs nur zu begrüßen. Von der dann durchgängig als Fahrradstraße mit Vorrangregelung für Radfahrende ausgebauten Ost-West-Route des Radweges profitieren natürlich auch die Einheimischen. Jede*r der statt des Autos das Fahrrad nutzt beteiligt sich damit aktiv am Klimaschutz und tut der eigenen Gesundheit auch etwas Gutes.“

Insgesamt betragen die Projektkosten rund 3,9 Millionen Euro, das Bundesumweltministerium unterstützt das Vorhaben mit gut 3,1 Millionen Euro aus der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Für dieses Vorhaben wird mit einer Treibhausgasminderung von rund 1.600 Tonnen CO2 jährlich und einer Erhöhung des Radverkehrsanteils um 15 Prozent gerechnet. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zum lokalen Klimaschutz.

PM Bodenseeradweg (PDF, 132 kB)

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