Brunner hofft auf faire Angebote an Aldi-Beschäftigte

Karl-Heinz Brunner
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15. Februar 2021

Für Unruhe in Altenstadt sorgte die Nachricht, dass die Aldi Regionalgesellschaft ihr örtliches Zentrallager schließen würde. Gemeinsam mit Abgeordneten aus weiteren betroffenen Standorten wandte sich daher der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner an Aldi, um weitere Hintergründe zu erfahren und sich für die Mitarbeiter*innen vor Ort einzusetzen.

Inzwischen liegt eine Antwort der Firma Aldi vor, in der die Schließung des Standorts Altenstadt mit dem höchsten Investitionsbedarf im Vergleich zu den Nachbarstandorten begründet wird.

Auf Grund der Struktur der Regionalgesellschaften würden alle Mitarbeiter*innen der Logistik und der Verwaltung eine betriebsbedingte Kündigung erhalten. Laut Schreiben werden faire und gute Lösungen für alle Betroffenen angestrebt. So werde die Weiterbeschäftigung in einer anderen Regionalgesellschaft ebenso angeboten wie die Kontaktaufnahme mit anderen örtlichen Unternehmen, die auf der Suche nach Personal sind. Auch die Unterstützung bei Schulungen und Weiterbildungen werden in Aussicht gestellt. Den Beschäftigten, die keine Weiterbeschäftigung in der Unternehmensgruppe finden, wird eine überdurchschnittliche Entschädigung in Aussicht gestellt.

Brunner sieht in dem Schreiben von Aldi ein wichtiges Signal an die Beschäftigten vor Ort und will weiter für den Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze in der Region kämpfen: „Die Schließung des Zentrallagers ist beschlossene Sache. Umso wichtiger ist es jetzt, die dort Beschäftigten bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz zu unterstützen. Ich hoffe, dass Aldi zu seinem Angebot steht und allen Beschäftigten tatsächlich faire Angebote hier in der Region macht.“

PM Brunner Zentrallager Aldi (PDF, 119 kB)

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