Brunner fordert Antworten von ALDI

Karl-Heinz Brunner
privat

22. Januar 2021

Gemeinsam mit weiteren Abgeordneten wendet sich der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner an die ALDI-Geschäftsführung. Sein Ziel: Sicherung von Arbeitsplätzen und sozialverträgliche Lösungen für die Beschäftigten

Nicht nur in Altenstadt (Iller) soll das ALDI-Zentrallager geschlossen werden, auch die Standorte Wittlich und Montabaur in Rheinland-Pfalz und im Baden-württembergischen Ketsch sollen in diesem oder nächsten Jahr geschlossen werden. Gemeinsam mit den dortigen SPD-Bundestagsabgeordneten Gabi Weber, Dr. Joe Weingarten und Lothar Binding hat sich daher Karl-Heinz Brunner nun an die Geschäftsführung von ALDI Süd gewandt. Gemeinsam wollen die Abgeordneten Gespräche mit ALDI Süd führen, um eine Perspektive für die Beschäftigten vor Ort zu entwickeln.

„Unser Ziel ist ganz klar der Erhalt von Arbeitsplätzen bei uns vor Ort“, betont Brunner. „Sollte dies nicht gelingen, so werden wir für sozialverträgliche Lösungen kämpfen. Dabei wollen wir auch die Beschäftigten mit ins Boot holen, schließlich haben diese am Ende mit den Konsequenzen zu leben.“ Wenn möglich, soll die Gewerkschaft ebenfalls an den Gesprächen beteiligt werden.

In ihrem gemeinsamen Schreiben äußern die Abgeordneten außerdem ihre Verwunderung darüber, dass die örtlichen Bürgermeister über solch eine wichtige Standortentscheidung erst durch die Presse erfahren und nicht vom Unternehmen selber.

PM Brunner Zentrallager Aldi (PDF, 120 kB)

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